Die Sache Makropulos

Leoš Janáček

Die Sache Makropulos

Oper

Oper in drei Akten in tschechischer Sprache, mit deutschen Übertiteln

Historisches Gebäude
31. 10. 2015 6. 11. 2015

Peter Konwitschny, unermüdlicher Provokateur des zeitgenössischen Operntheaters und gleichzeitig Maßstäbe setzender Klassiker, kehrt an das Slowakische Nationaltheater Bratislava zurück, um Janáčeks Die Sache Makropulos zu inszenieren. Vorlage für diese ungewöhnliche Oper war die gleichnamige Boulevardkomödie des auch als Science-Fiction-Autors bekannten Karel Čapek. Der gespenstische „Fall Makropulos“ wird detektivisch aufgerollt, mit historischen Bezügen bis in die Zeit um 1600. Im Prag des beginnenden 20. Jahrhunderts bringt eine geheimnisvolle junge Frau die solide Männerwelt durcheinander. Was keiner ahnen kann: Elina oder Emilia - oder wie immer sie heißt – wurde bereits im 16. Jahrhundert geboren. Ein Elixier ihres Vater Makropulos, der Alchimist des Kaisers Rudolf II. war, verlieh ihr 300 Jahre Jugend. Doch als die Wirkung des Elixiers nachlässt und sie sich auf die Suche nach dem verloren gegangenen „Rezept Makropulos“ machen muss, um unsterblich zu bleiben, entwickelt sich eine überraschende Parabel über Leben und Tod. Ein erstrangiges Inszenierungsteam und eine in allen Rollen vielversprechende Besetzung garantieren ein einmaliges künstlerisches Erlebnis, das man nicht versäumen darf.

Einstudiert in tschechischer Sprache.

Vorstellungsdauer: 2 Std. 10 Min. mit einer Pause

Inszenierungsteam

Dirigent Ondrej Olos
Bühne und Kostüme Helmut Brade

Besetzung

Emilia Marty Linda Ballová
Jaroslav Prus Pavol Remenár
Janek, jeho syn Ondrej Šaling
Albert Gregor Ľudovít Ludha
Hauk-Šendorf Ivan Ožvát
Dr. Kolenatý, advokát Gustáv Beláček
Vítek, solicitátor Jozef Kundlák
Krista, jeho dcéra Katarína Flórová
Strojník Juraj Peter